Auf der Jagd nach Hecht, Zander und Barsch

Raubfischspezialisten wissen es: Die Chancen, einen kapitalen Hecht zu fangen, sind im Möhnesee besonders groß. Doch auch Zander, Aale, Brassen, Weißfische, Seeforellen und Barsche beißen fleißig im "Westfälischen Meer". Ein Angelurlaub ist eine lohnende Sache.

Frühmorgens, wenn der Nebel über den See zieht, sitzt der Angler in seinem Boot. Lange regt sich nichts, bis sich dann endlich ein Ruck an der Schnur bemerkbar macht. Plötzlich wird es hektisch im Boot und es zählt nur noch der Fisch am anderen Ende der Schnur. Grade diese Mischung aus Natur und Ruhe einerseits und andererseits dem Nervenkitzel wenn ein dicker Fisch am Haken hängt zieht Angler an den Möhnesee. Denn hier fischen Gäste in fischreichen, reinen Gewässern.

Neben dem Angeln bieten sich noch viele weitere Aktivitäten am Möhnesee: Pure Erholung sind auch Spaziergänge oder Fahrradtouren am Ufer entlang mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten.

Der Möhnesee ist als gutes Angelgewässer in Fachkreisen bekannt. Pro Jahr finden sich rund 5.000 Angler an den Ufern des "Westfälischen Meeres" ein. Der See mit 1037 Hektar Wasserfläche, einer Tiefe bis 32 Metern ein perfektes Revier. Der Fischereibetrieb des Ruhrverbands ist für den reichen Fischbestand zuständig. Er arbeitet nach fischereibiologischen und gewässerökologischen Grundsätzen. Aus eigener Zucht setzt er jährlich große Mengen an Jungfischen von Hecht, Zander, Seeforelle und Renke frei.

Nicht nur Angeln vom Ufer aus, auch Bootsangeln und Fliegenfischen ist möglich. Bootsverleih, Angel-Guides, Unterkünfte in alle Kategorien rund um den See sind vorhanden. Weitere Auskunft erteilt eine sechsseitige Informationsbroschüre. Wissenswertes über Fischbestand, Fangbegrenzungen, Angelerlaubnis sowie viele Tipps sind darin zusammengetragen.