Ferienwohnung Möhnesee - Geocaching

Geocaching ist eine Art elektronische Schnitzeljagd und Schatzsuche. Die Verstecke (Caches) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und mit Hilfe eines GPS-Empfängers gesucht.

Ein Cache ist in der Regel ein Behälter, in dem sich ein Logbuch sowie verschiedene kleine Tauschgegenstände befinden. Jeder Besucher eines Caches trägt sich in das Logbuch ein, um seinen Besuch zu dokumentieren. Die Finder können sich außerdem einen Gegenstand aus dem Cache nehmen, wenn sie dafür einen anderen hineinlegen. Anschließend wird der Cache wieder an der Stelle versteckt, an der er zuvor gefunden wurde.

Der Fund wird auch im Internet auf der zum Cache gehörigen Seite vermerkt und gegebenenfalls wird der entsprechende Eintrag durch Fotos ergänzt. So können auch andere - insbesondere der Verstecker - die Geschehnisse rund um den Cache beobachten.

Geocaching ist ein Hobby für Jung und Alt

Es gibt verschiedene Kategorien von Caches mit unterschiedlichem Charakter. Alle Caches werden üblicherweise jeweils mit einer Angabe zum Terrain und zur Schwierigkeit bewertet, die ungefähr andeuten, was man bei der Suche erwarten muss. Besonders hervorzuheben sind vor allem Caches, die nur mit spezieller Ausrüstung erreichbar sind. Dies beginnt mit einer einfachen Taschenlampe und endet möglicherweise bei einer kompletten Bergsteiger- oder Tauchausrüstung.

Es gibt auch Caches, die nur unter bestimmten Verhältnissen zu finden sind, z.B. Nacht-Caches, die eben besser nachts gefunden werden können. Die große Mehrheit an Caches erfordert aber nichts anderes außer der Grundausstattung und ein bißchen körperliche Kondition.

Geocaching am Möhnesee - Schatzsuche mit Hilfe eines Satelliten gestützten Navigationsgeräts (GPS) Geocaching am Möhnesee - Beliebte Verstecke sind oft hohle Bäume oder alte Wurzeln Der Möhnesee - Geocaching, ein Hobby für die ganze Familie

Die wichtigsten Kategorien:
    • Der einfache Cache, bei dem direkt die Position des Verstecks angegeben ist. Die ersten Caches waren solche einfachen Caches, weshalb sie auch als 'Traditionals' bezeichnet werden. Bei manchen kann man mit dem Auto bis auf wenige Meter heranfahren und muss nicht lange suchen. Diese Art Cache nennt man dann drive-in. Andere Caches wiederum können weit abseits von Straßen oder Wegen liegen und daher sehr anspruchsvoll zu finden sein, obwohl die Koordinaten direkt bekannt sind.
    • Mehrstufige Caches - sogenannte Multi-Caches - bei denen man mehrere Orte mit Hinweisen auf den jeweils nächsten Ort bzw. das eigentliche Versteck aufsuchen muss. Die Schwierigkeit wird hier in Abhängigkeit von den unterwegs zu lösenden Aufgaben bzw. von der Art der zu findenden Hinweise beurteilt - und natürlich in Abhängigkeit vom letztendlichen Cache-Versteck. Die Länge und die Beschaffenheit der zu absolvierenden Wegstrecke bestimmt die Terrain-Bewertung.
    • Rätsel-Caches, die vor Ort oder schon im Vorfeld eine Recherche bzw. Knobelei erfordern. Hier sind zunächst meist irrelevante Koordinaten angegeben, die nur das Zielgebiet beschreiben, die genauen Koordinaten müssen also erst durch Lösen eines oder mehrerer Rätsel gefunden werden.

Der Cache selbst kann unterschiedliche Formen haben, von der einfachen Frischhaltedose aus Plastik bis hin zur Munitionskiste aus Stahl oder gar einem versteckten Tresor, dessen Kombination man erst herausfinden muss. Des Weiteren existieren sogenannte Micro-Caches. Dabei kann es sich z.B. um kleine Filmdosen handeln, die oft nur ein Logbuch enthalten. Es gibt auch virtuelle Caches ohne einen versteckten Behälter, bei denen man als Legitimation des Findens z.B. ein Foto vorweisen muss. Manchmal ist dies auch das von einer Webcam aufgenommene Foto. Man spricht dann von einem Webcam-Cache.

Die zum Auffinden der Caches nötigen, tragbaren GPS-Empfänger gibt es in einfacher Ausführung bereits gebraucht ab ca. 50 Euro. Es kann aber vorteilhaft sein, wenn das Gerät zusätzlich über Straßenkarten und entsprechende Navigationsfunktionen verfügt. Damit kann man leichter zum Zielgebiet finden, besonders wenn man - wie meist üblich - nicht ortskundig ist.

Geocaching ist ein gutes Mittel, recht schnell die besonderen Sehenswürdigkeiten und die landschaftlich reizvollsten Stellen in einem unbekannten Gebiet oder Landstrich kennenzulernen, denn meist geben sich diejenigen, die solch einen Cache verstecken, sehr viel Mühe bei der Auswahl der Lokalitäten.

Die Faszination Geocaching ist schwierig zu erklären, denn so unterschiedlich wie die Cachetypen, so abwechlungsreich wie die Landschaften, in denen Caches versteckt sind, so verschieden sind auch die Geocacher-Typen: Während die einen Geocaching als Zusatzanreiz beim sportlichen Wandern betreiben, nutzen andere den Reiz der Schatzsuche einfach, um ihre Kinder - und sich selbst - zu Ausflügen in der Natur zu bewegen.